Unsere Reise-Tipps

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - unsere Reise-Experten zeigen Ihnen ihre ganz persönlichen Lieblingsziele und nehmen Sie mit auf ihren Traumurlaub. 

Sie haben noch keine Idee, wohin Sie Ihre nächste Reise führen soll? - Das macht nichts, lassen Sie sich einfach von unseren Reise-Experten inspirieren. 

Den leckersten Kaiserschmarrn in Salzburg probieren, die riesigen Wale in Kanada zu beobachten, Vietnam mit dem Rad erkunden oder aber zufuß durch die dänische Hauptstadt Kopenhagen zu spazieren? - Unsere Reise-Experten geben Ihnen garantiert Anregungen für Ihre nächste Traumreise.

Sie sind auf der Suche nach noch mehr Inspiration oder möchten Ihre eigenen unvergesslichen Urlaubsmomente mit anderen teilen? Dann schauen Sie sich unsere Entdeckerliste an.

Inhaltsverzeichnis

    Unser neuester Expertentipp

    10.05.2022

    USA, Florida: Timm Ewald, Einkauf

    Floridas Everglades

    Wer Florida hört, der denkt sofort an die Glitzer-Metropole Miami mit ihren Stars und Sternchen, und an die Keys, Floridas tropische Inseln. Ganzjährig sommerliche Temperaturen und klasse Strände machen den Sunshine State zum angesagten Badeziel. Doch einige Meilen vor den Toren Miamis könnt ihr eine ganz andere Welt entdecken: Ein riesiges, tropisches Sumpfgebiet, der Everglades-Nationalpark. Das UNESCO-Weltkulturerbe schaut man sich am besten bei einer Führung mit einem Ranger an. Auch wenn es sich eigenständig erkunden lässt. Zu leicht kommt man vom rechten Weg ab, wenn man mit dem Boot über einen der zahlreichen Wasserwege schippert. Unterwegs kann man nicht nur eine besondere Pflanzenwelt bestaunen, sondern auch vielen ausgefallenen Tieren wie Krokodilen und Alligatoren, Schildkröten, Flamingos und sogar Seekühen begegnen. Bei einer Wanderung durch das scheinbar endlose Gebiet trifft man selten auf andere Menschen – sehr meditativ. Wer gerne etwas mehr Action hat, dem empfehle ich eine Fahrt mit dem Hovercraft. Düst man mit dem Luftkissenboot durch den riesigen Park, so kommt man den Alligatoren auf jeden Fall ganz nah. Nervenkitzel pur!

    Der Eintritt in den Nationalpark ist schon ab 15 USD (ca. 14,19 Euro) drin. Kinder bis 16 Jahren können ihn kostenlos betreten. Eine Fahrt mit dem Hovercraft gibt’s schon ab 23 USD (ca. 21,77 Euro).

    Mit Berge & Meer den Everglades-Nationalpark besuchen: https://www.berge-meer.de/ziel/everglades-nationalpark

    Timm Ewald im Everglades-Nationalpark

    Unsere Expertentipps aus Afrika

    22.03.2022

    Südafrika, Garden Route: Nina Bartnick, Partnervertrieb

    Reisen entlang der Garden Route

    Eine Reise entlang der Garden Route war schon immer der Traum von meinem Mann und mir. Wir wollten einmal auf dem Tafelberg stehen, die Aussicht genießen und Tiere in freier Wildbahn erleben. Zu unserer Hochzeit haben wir uns diesen Traum dann erfüllt.

    Von Kapstadt aus schlängelt sich die beliebte Küstenroute an kleinen Ortschaften wie Hermanus, Swellendam, Mossel Bay bis zur Lagunenstadt Knysna. Auf dem Weg kann man mit Glück Delfine und Wale sehen. Empfehlenswert: Ein Stopp im De Hoop Nature Reserve, wo zwischen Sanddünen wilde Zebras und Strauße leben.

    Meine ganz persönlichen Highlights liegen allerdings am Ende der Garden Route: Der Tsitikamma Nationalpark mit seiner urwüchsigen Natur und der berühmten Hängebrücke. Und der Addo Elephant Park, in dem Elefanten-Familien, Zebras und Antilopen frei herum laufen. Der Park ist mit dem Auto oder dem Bus befahrbar und muss nicht zwingend mit einem Guide besucht werden. Dies führt allerdings auch schon mal zu Staus auf den Schotterstraßen, weil es sich wilde Tiere mitten auf der Fahrbahn bequem gemacht haben.

    Zuletzt noch ein Abstecher zum Kap der Guten Hoffnung. Gibt wahrscheinlich keinen besseren Ort, um mit Blick auf Tafelberg und Lions Head den Tag beim Sonnenuntergang ausklingen zu lassen.

    Mit Berge & Meer die Garden Route erkunden: https://www.berge-meer.de/ziel/garden-route

    Nina vor einem See in Südafrika

    Unsere Expertentipps aus Asien

    24.01.2022

    Dubai: Andrea, Einkauf

    Die EXPO in Dubai

    Noch bis zum 31. März 2022 findet die EXPO Dubai 2020 statt. Die bislang größte Weltausstellung aller Zeiten ist interessant für alle, die heute schon die Innovationen von morgen kennen lernen wollen. Dabei findet zum ersten Mal eine EXPO in einem arabischen Land statt. Am besten nehmt ihr euch mindestens einen Tag Zeit, denn es gibt viel zu entdecken!

    Futuristische Bauwerke, sich nach der Sonne ausrichtende Solarbäume, hilfsbereite Roboter, kulinarische Spezialitäten aus aller Welt und zahlreiche Attraktionen machen die Ausstellung zu einem Mega-Event. Jeder Pavillon bietet zudem die Gelegenheit, landestypische Souvenirs zu kaufen. Das Gelände ist so groß wie 600 Fußballfelder. Es lohnt sich also, die EXPO-App herunterzuladen und im Voraus zu planen, welche der 192 Länderpavillons man besuchen möchte.


    Ab und zu muss auch angestanden werden. Die Warteschlange am deutschen Pavillon ist übrigens am längsten. Der „Alif Mobilitätspavillon“ besticht nicht nur durch sein Design, sondern auch durch den größten Fahrstuhl der Welt. Im Gebäude begegnet man hyperrealistisch wirkenden Riesen und kommt sich ganz klein vor. Der österreichische Pavillon besteht aus 38 Kegeln, die innen mit Lehm und Schilf ausgekleidet sind. Um den russischen Pavillon spannen sich 46 Kilometer bunte, mit Polymerkomposit überzogene, Aluminium-Rohre – ein Gesamtkunstwerk. Am beeindruckendsten ist aber sicher der Pavillon des Gastgeberlandes, entworfen von Santiago Calatrava. Er symbolisiert einen Falken im Flug. Und spätestens, wenn sich die Flügel des ikonischen Bauwerkes zur Musik- und Lichtshow aufspannen ist Gänsehaut garantiert.

    Eine Tageskarte kostet wochentags ab 45 AED (ca. 11,53 Euro) und am Wochenende ab 95 AED (ca. 24,34 Euro). Der Eintritt bis 17 Jahre und ab 60 Jahre sowie für Menschen mit Behinderung ist frei. Weitere Infos: https://www.expo2020dubai.com/de

    Dubai Entdeckertipp

    Unsere Expertentipps aus Europa

    19.04.2022

    Genua, Italien: Ines Runkel, Einkauf

    Die Altstadt von Genua 

    Von Genua kennt man vor allem den großen Fährhafen. Von dort aus starten viele Kreuzfahrschiffe ihre Seereise. Was kaum einer weiß, die italienische Hafenstadt hat auch die größte Altstadt Europas. Es lohnt sich also, in Genua an Land zu gehen und durch die verwinkelten Gassen zu spazieren, die einem einiges über die Architektur, Kultur und Geschichte der Stadt erzählen.

    Am besten lässt sich ein Spaziergang am Porta Soprana, dem riesigen Eingangstor zur Altstadt, beginnen. Von hier aus braucht es nicht mal eine Minute zu Fuß zur Casa di Colombo, einem vom Efeu umrankten Gebäude, das dem Elternhaus von Christopher Kolumbus nachempfunden ist. Der berühmte Seefahrer hat seine Kindheit und Jugend in Genua verbracht. Im Inneren der Casa de Colombo erfährt man auf zwei Etagen alles über das Leben und die Reisen des wohl bekanntesten Weltenbummlers. Unbedingt anschauen muss man sich auch die Piazza de Ferrari. Sie ist der schönste Platz in der historischen Altstadt, unweit der Cattedrale di San Lorenzo und dem Teatro Carlo Felice. In einem der Restaurants und Cafés kann man bei Cappuccino und Pasta prima für einen Moment die vom Bummeln müden Füße ausstrecken. 

    Mit Berge & Meer Italien erkunden: https://www.berge-meer.de/ziel/italien

    Die Altstadt von Genua

    08.03.2022

    Norwegen, Geirangerfjord: Jennifer Rasch, Einkauf

    Natur pur im Geirangerfjord

    Er ist ein Postenkartenmotiv, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Norwegens und seit 2005 UNESCO Weltkulturerbe: Natürlich durfte ein Besuch im Geirangerfjord bei meiner Norwegenreise nicht fehlen.

    Mit seinen gewaltigen Bergen und grandiosen Wasserfällen wird der 15 Kilometer lange Meeresarm nicht selten „Perle der norwegischen Fjorde“ genannt. Mit Recht. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: wilde Natur soweit man gucken kann. Im einzigen Dorf namens „Geiranger“ leben gerade einmal 250 Menschen.

    Besonders empfehlen kann ich euch den Aussichtspunkt Ørnesvingen. Von der sogenannten Adlerkurve hat man einen fantastischen Ausblick auf das Tal. Er liegt an der Straße 63 und ist nur zehn Fahrminuten vom Dorf entfernt. Natürlich ist der Fjord ein Touristenmagnet, daher sollte man unbedingt mal die typischen Routen verlassen. Zum Beispiel bietet sich da eine Wanderung zum Storseterfossen-Wasserfall an. Der Aufstieg ist zwar steil, aber der Ausblick lohnt sich. Versprochen! Auf dem Weg entdeckt man unbewohnte kleine Bauernhöfe und trifft nebenbei noch einige Ziegen sowie Alpakas. Am Ende unserer Wanderung konnten wir den Wasserfall nicht nur besichtigen, sondern direkt hinter ihm an einer Felswand entlang gehen.

    Den Abend verbrachten wir auf einem Campingplatz direkt am Geirangerfjord. Am Tag ziehen einige Kreuzfahrtschiffe durch den Meeresarm und verstellen den Traumblick. Wenn die Schiffe am Abend aber im nahegelegenen Hafen festgemacht haben, hat man den Fjord wieder ganz für sich.

    Mit Berge & Meer den Geirangerfjord besuchen: https://www.berge-meer.de/angebote/norwegen-rundreise-ab-an-oslo

    Am Geirangerfjord

    08.02.2022

    Griechenland, Rhodos: Timm Ewald, Einkauf

    Rhodos für Genießer

    Die viertgrößte griechische Insel bietet den perfekten Mix aus Erholung und aktiver Entspannung. Sie ist groß genug, dass man einen der vielen Strände auch mal für sich allein hat. Mit einer Länge von 78 Kilometern und einer Breite von 38 Kilometern ist Rhodos aber auch so klein, dass sich in einem Urlaub die vielen Facetten der Insel entdecken lassen. Dabei laden die ganzjährig mediterranen Temperaturen dazu ein, den Tag draußen zu verbringen. Ich empfehle euch, die Insel eigenständig mit einem Mietwagen zu erkunden. In Rhodos-Stadt lässt sich zum Beispiel die 2.000 Jahre alte Geschichte der Seefahrerhochburg bestaunen. Hier ist die alte und vier Kilometer lange Festungsmauer besonders sehenswert. Auch ein Besuch der Akropolis (nicht nur Athen hat eine) sollte auf dem Programm stehen.
    Auf Naturliebhaber warten aber auch viele Wandermöglichkeiten. Zum Beispiel im Tal der Schmetterlinge, wo man unzählige Arten und große Schwärme antreffen kann. Am besten besucht ihr das Tal von Mitte Juni bis Ende September, denn dann sind die Falter am ehesten anzutreffen.
    Mein persönliches Highlight ist allerdings das kleine Bergdorf Psinthos, das abseits der üblichen Touristenpfade liegt. Am kleinen Dorfplatz in der Mitte finden sich urtypisch griechische Tavernen, in denen mittags und abends lokale Gerichte serviert werden. Meine kulinarische Empfehlung ist der Saganaki, ein frittierter oder gebackener Fetakäse, garniert mit Tomaten, Zwiebeln, Kräutern, einem Schuss Zitrone und manchmal Garnelen. Diesen habe ich in der Taverna Platia gegessen. Ein Kleks Zaziki und Pita-Brot dazu und man schmeckt das pure Griechenland – Essen wie bei Oma!

    Timm auf Rhodos

    Weitere Expertentipps